Eine Linse aus einem alten DVD‑Laufwerk, eine helle LED, ein Schalter aus einem Spielzeugauto und ein Batteriehalter aus einem defekten Radio: Zusammen entsteht eine robuste Taschenlampe. Lernziele umfassen Polarität, geeignete Vorwiderstände, mechanische Stabilität und ergonomisches Gehäusedesign. Zum Schluss werden Leuchtstärken verglichen und die effizienteste Schaltung gemeinschaftlich bewertet.
Aus Türschaltern eines ausgedienten Computers, einem Piezo‑Summer und einer LED entsteht ein Türalarm. Die Klasse diskutiert Spannungsversorgung, Entprellen mechanischer Kontakte und akustische Wahrnehmbarkeit. Erweiterungen umfassen ein optisches Signal für leise Umgebungen oder den Einsatz eines Relais aus einem alten Router, um stärkere Lasten sicher zu schalten und Wirkung zu verstärken.
Ein kleiner DC‑Motor aus einem DVD‑Schlitten, ein Propeller aus recyceltem Kunststoff, ein Schalter und ein USB‑Kabel aus einer alten Tastatur reichen für einen Tischventilator. Lernende erproben Stromaufnahme, Drehzahl, Luftstrom und Balance. Sie berechnen den Vorwiderstand, probieren Pulsweitenmodulation mit einem einfachen Controller aus und dokumentieren Temperaturverläufe während kurzer Laufzeiten.
Strom, Spannung und Widerstand werden nicht nur erklärt, sondern erlebt. Teams variieren Vorwiderstände an LEDs, messen Helligkeit und Temperaturanstieg, berechnen Leistungsaufnahme und diskutieren Sicherheitsspielräume. Diagramme zeigen lineare und nichtlineare Bereiche. Abschließend übertragen die Gruppen ihre Erkenntnisse auf Motoranläufe, Spannungsabfälle über Leitungen und effiziente, belastbare Stromversorgung im Prototypen.
Zahnräder aus Druckern, Riemen aus Kassettendecks und Schneckenantriebe aus CD‑Laufwerken ermöglichen greifbare Mechanik. Lernende bestimmen Übersetzungsverhältnisse, messen Drehmomente mit einfachen Waagen, optimieren Reibung mit passenden Lagern und vergleichen Effizienz. Eine kleine Fahrzeugplattform zeigt, wie Drehzahl, Moment und Reibung zusammenspielen, während Datenlogger Geschwindigkeit und Strecke für weitere Analysen erfassen.
Elektroschrott wächst weltweit auf Millionen Tonnen jährlich. Jede wiederverwendete Komponente vermeidet Abfall, spart Energie und vermittelt Verantwortung. Die Klasse erstellt eine Materialbilanz: gerettete Motoren, eingesparte Batterien, recycelte Kunststoffe. Daraus entstehen Plakate, die Elternabende und Schulfeste informieren, und ein gemeinsames Versprechen, künftig Geräte länger zu nutzen, zu teilen und reparieren zu lassen.